Kontinuität, Output und Performance

Hallo zusammen!

Als wirklich kurze Zusammenfassung zum Blog Artikel # 1 kann man also sagen:
Der Output, oder die Performance (so würde es glaube ich Niki Lauda sagen), muss stehen und passen.
Jetzt gilt es das ganze natürlich dauerhaft zu wiederholen. Ein gelungener Gig macht noch keinen Sommer. Kontinuität ist das A und O. Du bist bis zu einem gewissen Grad erfolgreich in dem was du machst – mach einfach weiter und verbessere dich punktuell.
Du bist bei größtmöglicher – ja schonungsloser – Ehrlichkeit dir selbst gegenüber – wenig bis nicht erfolgreich – frag dich warum? Schau dir andere an, die erfolgreich sind – adaptiere deren Wege auf dein Produkt. Wenn du nicht erfolgreich bist und genau den bisherigen Weg weitergehst…naja – dann wird’s wohl nie was werden.
Albert Einstein hat zu diesem Thema glaube ich mal gesagt: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Solltest du schon eine gewisse Anzahl an Buchungen im Jahr haben, einige fix gebuchte Gigs, dann wirst du mir sicher zustimmen, wenn ich sage – man ist nicht jeden Tag gleich gut drauf. Davon muss aber der Veranstalter, oder das Publikum nicht zwingend etwas mitbekommen. Dafür gibt’s dann wieder Tage an denen du dich selbst übertriffst und quasi über deinem Level agierst. Wichtig ist – du fällst nicht zurück.
Wenn ich von Kontinuität spreche meine ich natürlich auch nicht, dass du dich auf deinem erreichten Niveau ausruhst. Nachdem die Basis steht – und das ist meiner Meinung nach einmal der schwierigste Teil – geht es jetzt daran Feinheiten auszuarbeiten. Sich Schritt für Schritt zu verbessern. Hier ist jetzt Kreativität und Durchhaltevermögen gefragt.
Du hast eine NEUE Idee für eine Performance – dir fällt etwas ein was dich von deinen Mitbewerbern unterscheidet. Setzte es um! Probier neue Wege! Was oder wer hält dich davon ab – letztendlich nur du selbst. Eine NEUE Idee bringt nicht den gewünschten Erfolg – lass es sein. Eine NEUE Vorgangsweise schlägt super ein – na dann weiter so.
Ich habe zB auf dem Sektor von Coverbands, oder Indie Rock Bands nicht wenige gesehen, die tolle Musik gemacht haben, eine gute Show geboten haben und wo auch schon die ersten Erfolge sichtbar waren. Sie haben schon eine gewisse „Masse“ an Leuten begeistert. Die Idee, oder der Weg waren gut.
Auf Grund von persönlichen Problemen, unterschiedlichen Zielsetzungen, oder schlichtweg mangelndem Durchhaltevermögen haben sie sich nach einer gewissen Zeit aufgelöst.
Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes Szenario zum Thema abbilden:
Ich habe einen guten Gig gespielt und mich sprach ein Veranstalter nach dem Auftritt an und verlangte meine Kontaktdaten/Visitenkarte. Die Performance (schon wieder der Niki) hat ihm gefallen und er war sehr an einem Engagement interessiert. Er teilte mir mit, dass er für das nächste Jahr aber schon einen Act gebucht habe. Bis ich tatsächlich auf der Veranstaltung des Interessenten gebucht wurde sind 2 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit habe ich natürlich versucht besser zu werden und ich konnte den Veranstalter noch positiver überraschen. Seit 3 Jahren besteht nun diese Engagement und auch für heuer ist alles im Trockenen.
Ihr seht – ein gewisses „Sitzfleisch“ sollte man schon haben. Es wird immer Rückschläge und negative Erfahrungen geben. Der Kluge lernt daraus – zieht die richtigen Schlüsse und macht es in Zukunft BESSER.
Das wars zum Zweiten – Bleibt Standhaft – Ich freue mich auf feedback!
Keep goin’
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